Aus dem Archiv

Bewegtes, sich veränderndes, veränderbares Sein, wie es als dialektisch-materielles sich darstellt, hat dieses unabgeschlossene Werdenkönnen, Noch-Nicht-Abgeschlossensein in seinem Grund wie an seinem Horizont. (Ernst Bloch, Das Prinzip Hoffnung)

Manchmal komme ich lange nicht dazu, etwas zu schreiben. Und wenn ich darüber nachdenke weiterzumachen, liegt das Thema vor mir wie ein riesiges zu bändigendes Tier. Wenn ich dann vor dem Laptop sitze, wird dieses Tier durch die weiße Word-Oberfläche ins Nichts gesaugt. Das was ich dann letztlich schreibe, zeigt vielleicht nur einen kleinen Teil von diesem Wesen, das, so wie ich mich erinnere, gar nicht mehr existiert.

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Fort: Haarscharf unter der Wirklichkeit hindurch

Die Raketenstation Hombroich fordert den Besucher auf, umherschweifend der Kunst und dem Gelände zu begegnen. Bewusst wird hier auf Erklärungsschilder, Wachpersonal, und Wegweiser verzichtet. Statt den nahtlosen Konsum von Kunst zu ermöglichen, der dem Stiftungsgedanken entgegenlaufen würde, kann der Besucher selbstständig entdecken und neue Perspektiven erproben. Wie aber kann sich Kunst manifestieren an einem Ort, der nicht nur Behälter ist, sondern selbst schon Kunst, wie die Langen Foundation? Weiterlesen „Fort: Haarscharf unter der Wirklichkeit hindurch“

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